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Lexikon

EU AI Act (KI-Verordnung) – Definition & Bedeutung

Recht & Datenschutz
Achtung:

Der EU AI Act (KI-Verordnung) ist das erste umfassende KI-Gesetz der EU. Er teilt KI-Anwendungen in Risikoklassen ein und legt fest, welche Pflichten je nach Risiko gelten.

Was ist der EU AI Act?

Der EU AI Act – auf Deutsch KI-Verordnung – ist das erste umfassende Regelwerk für künstliche Intelligenz in der EU. Er ergänzt die DSGVO: Während die DSGVO personenbezogene Daten schützt, regelt der AI Act die Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit von KI-Systemen.

Das Risikoklassen-Prinzip

  • Verbotene KI (z. B. Social Scoring) – nicht erlaubt.
  • Hochrisiko-KI (z. B. in Personalauswahl, Kreditvergabe) – strenge Pflichten.
  • Begrenztes Risiko (z. B. Chatbots) – Transparenzpflicht: Nutzer müssen wissen, dass sie mit KI sprechen.
  • Minimales Risiko – kaum Auflagen.

Was heißt das für Ihr Unternehmen?

Die meisten Mittelstands-Anwendungen (Assistenten, Unternehmens-GPT, Voicebots) fallen unter „begrenztes Risiko": Sie müssen vor allem transparent machen, dass KI im Spiel ist. Wer KI in sensiblen Bereichen wie HR einsetzt, sollte die Hochrisiko-Pflichten früh mitdenken.

Wir berücksichtigen die KI-Verordnung von Anfang an – siehe KI-Beratung.

Häufige Fragen

Gilt der AI Act schon?

Er tritt gestaffelt in Kraft; Verbote und Transparenzpflichten greifen zuerst. Frühzeitig vorbereiten lohnt sich.

Ersetzt der AI Act die DSGVO?

Nein, er ergänzt sie. Beide gelten parallel.

Sind unsere KI-Assistenten betroffen?

Meist als „begrenztes Risiko" mit Transparenzpflicht – gut beherrschbar.

Bereit, gemeinsam Großes zu schaffen?

Lass uns unverbindlich über dein Projekt sprechen.